In den Horizont fallen
Der Weg durchs Tränenreich,
mit blauen Lippen, blutleer, verloren.
Es stimmt mit den Wolken im Meer.
Ich binde das Boot los und wir bewegen uns sanft,
die Wellen äußern sich schluchzend.
Wie soll ich all die Liebe abschütteln?
Ihn nackt aussetzen, hungern sehen,
aber nicht kämpfen?
Will nach oben schweben,
halte den Atem an
und sehe das Blumenmeer.
Ich glaube es sind Märchen.
Nachmittags im warmen Licht, malend.
Wie früher, alles sorgenlos.
windstill, warm, ja zaghaft,
doch so lieb, die Hände.
Ohne Tatkraft, aber sanft.
Geschwungene Äste umweben das Bild,
auf dem wir glücklich aussehen,
darunter Kerzen.